
Dimme abends Lichtquellen, idealerweise eine Stunde vor dem Schlafen, und vermeide grelle Bildschirme. Weniger blaues Licht erleichtert die Melatoninfreisetzung, während regelmäßige Zeiten dem zirkadianen Rhythmus Orientierung geben. Ein kurzer, wiederholbarer Ablauf signalisiert: Jetzt wird es ruhig, sicher, erwartbar, angenehm.

Ein lauwarmes Bad oder eine warme Dusche etwa 60 bis 90 Minuten vor dem Schlafen erhöht kurz die Hautdurchblutung, woraufhin die Kerntemperatur leichter sinkt. Dieser natürliche Abkühlungsimpuls fördert Schläfrigkeit, beruhigt Muskeln, bremst innere Unruhe und bereitet dich auf erholsames Durchschlafen vor.

Koffein hat eine erstaunlich lange Halbwertszeit und stört die Schlafarchitektur noch Stunden später. Alkohol scheint zunächst zu entspannen, fragmentiert jedoch den Schlaf. Späte üppige Mahlzeiten belasten Verdauung und Herzfrequenz. Wähle leichte Snacks, trinke Wasser oder Tee, und setze klare Grenzen am Nachmittag.






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